Schwellenländer sorgen für Rendite im Depot

Schon immer standen Schwellenländer für ein Investment in aufstrebende Volkswirtschaften, die mit hohen Renditen lockten. Mehr als 60 Länder zählen zu den sogenannten Schwellenländern, die lange als eine homogene Gruppe betrachtet wurden. In den vergangenen Wochen schwächelten jedoch einige dieser Märkte und offenbarten somit, wie unterschiedlich die einzelnen Länder sind. Das zeigt, dass Investoren beim Investment in Emerging Markets umdenken müssen.

Zwar waren Investments in Schwellenländern schon immer mit Risiko behaftet, nun müssen Anleger aber stärker differenzieren, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Fondsmanager sehen beispielsweise in China, Taiwan, Mexiko, Südkorea, Indien, Dubai, Abu Dhabi, Bulgarien, Ghana und Pakistan chancenreiche Märkte. Skeptisch werden dagegen Länder wie Brasilien, die Türkei und Indonesien betrachtet.

Privatanleger können die Rendite ihres Depots vergrößern, indem sie Papiere aus aussichtsreichen Schwellenländern in homöopathischen Mengen beimischen. Anstatt in einzelne Unternehmensaktien sollten sie jedoch lieber auf Fonds mit einem breiten Portfolio setzen, in denen auch weniger beachtete Schwellenländer ihren Platz haben.

Egal, für welche der Emerging Markets sich Anleger entscheiden, sie sollten stets einen Blick auf die Weltkonjunktur haben. Schließlich hängt die Kursentwicklung immer von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone und den USA ab. Daher setzen einige Fondsmanager derzeit auch auf Mexiko, da sie glauben, dass das Land vom anziehenden Wachstum der USA profitieren wird.


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Dieser Artikel wurde von Ruth Steinert im Februar 2014 veröffentlicht.
Dieser Artikel wurde von Ruth Steinert im Februar 2014 veröffentlicht.