Warum ich das Amt der Schatzmeisterin im KDFB übernommen habe

Die Übernahme des Amtes der Schatzmeisterin im KDFB im Mai diesen Jahres erfordert es, für das Maganzin des Verbandes, "Engagiert, die christiliche Frau", ein Editoriel zu schreiben. Das brachte mich auf die Idee, den Mitgliedern zu erläutern, warum mich alles Rund um das Thema "Frauen und Geld" bewegt. Da dieses Thema auch für mein Selbständigkeit entscheidend ist, möchte ich Auszüge dieses Textes auf meiner Webseite veröffentlichen.

Mein Wunsch ist, dass jede Frau unabhängig ist, ihr Leben frei gestalten kann und dafür auch das nötige Geld besitzt. Daher gehört meine Liebe dem Umgang mit dem „lieben“ Geld. Das ist vielleicht nicht für jede verständlich.

 

Ausgangspunkt waren die Diskussionen meiner Eltern mit meinen Großeltern Ende der 50ziger Jahre. Es ging darum, wovon die unverheirateten Schwestern meines Opas lebten.  In meinem Kinderkopf blieb hängen, dass ich mit einer guten Arbeit unabhängig bin und auch im Alter mit Zahlungen aus einer gesetzlichen Rente gut dastehe.  

 

 

Ein weiterer Punkt war das Gefühl, dass die Wirtschaft mein Leben bestimmt. Also wollte ich durchblicken, wie sie funktioniert. Das führte mich zu einem Studium der Betriebswirtschaft mit dem Abschluss Betriebswirtin (grad.), den heutigen Dipl. Betriebswirt (FH). Mit einem Praktikum in einer Bank war ich dann im Geldwesen gelandet. 

 

Parallel dazu engagierte ich mich in der Frauenbewegung. Dazu gehörte der Eintritt in  Frauennetzwerke. Auch engagierte ich mich bei Frauendemos, wie die Walpurgisnacht.  Dabei wurde mir schmerzlich bewusst, wie wenig ich innerhalb einer Bank für die Frauen tun konnte, wie stark ich eingeschränkt wurde in meinen Aufstiegschancen und wie Unwillkommen eine Feministin in der Bank ist.

 

Mit meinem Umzug nach München stellte sich mehr und mehr die Sinnfrage. Ich wollte mich für die Unabhängigkeit der Frau einsetzen. Interessante Vorbilder aus den Frauennetzwerken  zeigten Wege auf. Es ging also, ich konnte „ich selbst“ bleiben und meinem Wunsch nachgeben,  mich für mich und mein Geschlecht in jeder Beziehung zu engagieren.

 

 

Seit 2001 bin ich selbständig. Jetzt kann ich mich in meiner Beratungspraxis für die Unabhängigkeit der Frau einsetzen. Darüber hinaus engagiere ich mich im Ehrenamt für  mehr Frauen in Führungspositionen und bin eine Verfechterin der Quote mit harten Sanktionen. Ich liebe es, Frauen Wege in die Unabhängigkeit zu zeigen, Rund um das  Thema  Geld zu referieren, mich für alle Belange Rund ums Geld für Frauen und Männer einzusetzen. Das gilt nicht nur für die einzelne Frau sondern auch für die Verbandsfinanzen. Auch im Verband ermöglichen solide Finanzen Handlungsspielräume und damit Gestaltungsmacht. 


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Dieser Artikel wurde von Ruth Steinert im August 2014 veröffentlicht.
Dieser Artikel wurde von Ruth Steinert im August 2014 veröffentlicht.

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