Welcher Investmentfonds passt für welchen Anleger

Häufig werde ich gefragt, ob Investmentfonds eine gute Anlageform sind. In der Tat eignen sich diese Papiere dazu, sich an Branchen, Ländern oder aber auch an Indizes zu beteiligen, ohne sich selbst gleich eine Vielzahl von Aktien ins Depot zu legen. Dabei unterscheidet man zwischen aktiv und passiv gemangten Fonds.

Bei aktiv gemangten Fonds trifft der Fondsmanager des Investmenthauses die Entscheidung, welche Unternehmen für den Fonds gekauft werden. Dabei beteiligen sich diese Manager an möglichst gut laufenden Unternehmen. Das kann sich positiv auf die Rendite auswirken, ist allerdings mit Risiko behaftet und hat seinen Preis. Die Kosten für das Management eines aktiv gemangten Fonds werden dem Anleger in Rechnung gestellt und von seinem Fondsvermögen abgezogen. Es fällt zudem ein Ausgabeaufschlag an, da diese Fonds direkt bei den emittierenden Investmentgesellschaften gekauft werden müssen.

Passiv gemanagte Fonds sind die so genannten ETFs (Exchange Traded Funds). Das sind Fonds, die einen Index wie beispielsweise den DAX genau abbilden und direkt an der Börse gehandelt werden. Die im Fonds enthaltenen Unternehmenswerte werden nur angepasst, wenn sich die Zusammensetzung des zugrundeliegenden Index ändert. Das heißt, es fallen weniger Kosten für die Verwaltung dieser Fonds an.

Da sich in einem Index ganz unterschiedliche Unternehmenswerte befinden, von denen einige auch einmal nicht so gut laufen können, fällt die Rendite meist nicht so hoch aus, wie bei aktiv gemanagten Fonds. Da aber weniger Kosten anfallen, bleibt dennoch eine ordentliche Rendite, die mit einem kleineren Risiko gepaart ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die ETFs über die Börse gehandelt werden. Es fallen daher keine Ausgabeaufschläge an und sie können jederzeit an- und verkauft werden.

In welchen Fonds Sie als Anleger Ihr Geld investieren sollten, hängt auch vom verfügbaren Kapital ab. Wer eine Summe bis 40.000 Euro anlegen möchte, findet in einem ETF ein flexibles Investment, das unkompliziert und mit überschaubarem Risiko eine gute Rendite abwirft.

Wer eine größere Summe jenseits der 40.000 Euro anlegen möchte, dem rate ich zu aktiv gemangten Fonds. Denn die Fondsmanager streben nach einer hohen Rendite und agieren dementsprechend. So bleibt trotz der höheren Kosten, immer noch ein ansehnlicher Gewinn für die Anleger übrig.

 

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Juni 2015 veröffentlicht.
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