Aktiendepots: Nachjustieren in Krisenzeiten

Das Auf und Ab der Finanzmärkte kann selbst hartgesottene Anleger manchmal verunsichern - gerade in den vergangenen Monaten gab es genügend Hiobsbotschaften. Waren Anfang dieses Jahres die Aktienkurse noch auf einem Allzeithoch haben die Sorgen über Chinas Wirtschaftswachstum, über eine Auswirkung der Zinserhöhung in den USA und zuletzt der VW-Skandal für Unsicherheit und Turbulenzen auf den Märkten gesorgt.

Doch da Aktienanlagen am besten langfristig ausgerichtet sein sollten, kann man auch in turbulenten Zeiten stets einen ruhigen Kopf behalten. In einem soliden Portfolio sind die Anlageformen sehr breit gestreut und damit ausgewogen. Der Kursrückgang von einigen Papieren fällt dann nicht ganz so heftig aus als in Depots, die sich nur auf bestimmte Segmente beschränken. Die Zusammensetzung des Depots ist für den Erfolg ganz entscheidende. 

Portfolio regelmäßig anpassen

Allerdings führen in Aktiendepots stark gesunkene Positionen nicht nur zu niedrigen Erträgen, sondern auch zu einer geringeren Gewichtung innerhalb des Portfolios. Wenn das geschieht, bleibt von der ursprünglichen Anlagestrategie nicht mehr viel übrig. Daher sollten gerade Aktiendepots regelmäßig angepasst werden. 

Dabei gibt es mehrere Vorgehensweisen. Beim sogenannten Rebalancing wird beispielsweise das Portfolio so umgestellt, dass die ursprünglich festgelegte Verteilung der Anlageklassen wieder hergestellt wird. Dabei werden Positionen mit einer positiven Kursentwicklung verkauft, um möglichst viele Gewinne „mitzunehmen“. Wertpapiere mit negativer Entwicklung werden dagegen nachgekauft, um von den günstigen Preisen zu profitieren. 

Das mag den einen oder anderen Anleger schmerzen, hilft aber, die Anlagestrategie aufrechtzuerhalten. So ein Rebalancing sollte mindesten einmal pro Jahr erfolgen, aber in turbulenten Zeiten wie diesen ist eine Anpassung auch durchaus häufiger sinnvoll. Ich empfehle, zwei Mal im Jahr das Depot zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dabei kommt nicht nur die Verteilung auf den Prüfstand, sondern auch die Strategie. Die passe ich an die aktuelle Marktlage an und empfehle je nach Situation eine höhere oder niedrigere Aktienquote. Mit einem ausgewogenen Portfolio, das regelmäßig der Marktlage angepasst wird, können Anleger dann auch in turbulenten Zeiten beruhigt schlafen. 

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Oktober / November 2015 veröffentlicht.
Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Oktober / November 2015 veröffentlicht.

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