Der Yuan wird zur Reservewährung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) nimmt den chinesischen Yuan in seinen Währungskorb auf. Von Oktober 2016 an soll der Yuan zur Berechnung der „Sonderziehungsrechte“ herangezogen werden, einer Kunstwährung, in der der IWF seine Geschäfte abwickelt. Diese Sonderziehungsrechte sind die Basis für internationale Finanzhilfe. 

Damit steigt der Yuan, der auch Renminbi genannt wird, in den exklusiven Club der globalen Reservewährungen auf, in dem bisher der US-Dollar, der Euro, das britische Pfund und der japanische Yen enthalten sind. Bisher scheiterte eine Aufnahme daran, dass der Yuan nicht frei an den Weltmärkten gehandelt werden konnte. Peking hat aber wichtige Fortschritte bei der Reform des Geld- und Finanzsystems unternommen, so dass der Aufnahme nun nichts mehr im Wege steht.

Die Entscheidung zur Aufnahme lässt sich auf die wachsende Bedeutung der chinesischen Wirtschaft und des Außenhandels zurückführen. Mittlerweile spielt auch der Yuan im internationalen Handel und bei Investitionen eine wichtige Rolle. Es ist aber auch eine politische Entscheidung und soll China davon abhalten eine eigene asiatische Wirtschaftsordnung um den Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) aufzubauen 

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Dieser Blog wurde von Ruth Steinert im September 2015 veröffentlicht.
Dieser Blog wurde von Ruth Steinert im September 2015 veröffentlicht.

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