Sind digitale Systeme die besseren Anlageberater?

Die Technik ist aus der Geldanlage und Vermögensverwaltung nicht mehr wegzudenken. Diese Meinung vertritt auch der New Yorker Handelsblatt-Korrespondent Frank Wiebe in einem Kommentar. Er glaubt, dass der Anlageprozess zunehmend zu einem rationalen Verfahren wird, bei dem Computer dem Menschen die Analyse und Entscheidungen abnehmen.

Bereits jetzt arbeiten die großen Hedegefonds und Vermögensverwalter mit Computersystemen, die den Markt und die Anleger analysieren und daraus Anlageempfehlungen generieren. Individuelle Beratung von menschlichen Beratern gibt es teilweise nur noch als Extraleistung. Mittlerweile gibt es sogar neue Firmen wie Cast-Now, die Marktprognosen von selbst lernender Software aus großen Mengen unstrukturierter Daten ableiten lassen. Ist das die Zukunft?

 

Anlageentscheidung nach „Schema F“

 

Obwohl Maschinen viele Eventualitäten in ihre Berechnungen einbeziehen können, sind die Lösungen doch immer nur so gut wie ihre Programmierung. Ich bin der Meinung, wenn alles „digital abläuft“, dann ist die Gefahr der Manipulation riesengroß. Das gilt vor allem in einem schwierigen Marktumfeld. Dann laufen sämtliche Anlageentscheidungen nach „Schema F“, was dazu führt, dass die Systeme der Finanzinstitute eben alle das Gleiche machen. 

Was dann passiert, konnte man ja schon öfters beobachten. Ein Schwellenwert wird unterschritten und die automatisierten Computersysteme verkaufen ein bestimmtes Papier. Damit kommt es zu einem Kursrutsch, der nach menschlichem Ermessen vielleicht gar nicht notwendig war. Ich stelle deswegen die Sinnhaftigkeit solcher Systeme in Frage.

Digitale Analysen als Meinungsbild

 

Auch wenn der menschliche Verstand einfach unschlagbar ist, kann ein Blick auf die digitalen Vorschläge nicht schaden. Ich selbst nutze ein digitales Analysesystem seit mehr als 10 Jahren als Baustein für meine Anlageentscheidung. Das gehört für mich genauso zur Meinungsbildung wie die Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und -analysen. So ergänzt ein Computerprogramm die Faktenlage und hilft Anlageberatern wie mir, die jeweils beste Lösung in einer bestimmten Marktsituation zu finden.

Ich glaube daher auch nicht, dass es Marktprognosen von selbstlernender Software geben wird. Damit wären der Manipulation des Kunden Tür und Tor geöffnet und ich brauche gar kein Geld mehr anlegen. Die Masse der Menschen würde so in die Irre geführt und das Geld würde ihnen „hintenherum“ abgezweigt: So ähnlich wie bei den meisten Vergleichsportalen, die einen unabhängigen Eindruck machen, es jedoch nicht sind.

 

Daher rate ich davon ab, sich allein auf die digitale Vermögensverwaltung einzulassen. Wer keine individuelle Vermögensverwaltung möchte, sollte stattdessen eine Vermögensverwaltung mit Indexfonds wählen – das ist wesentlich ehrlicher, transparenter und kostengünstiger. 

Online-Einsicht ins Depot per App

 

Sinnvoll ist dagegen, sich digital über seine Depotdaten zu informieren. Das geht problemlos über die Depoteinsicht über den Link auf meiner Webseite ( https://www.depoteinsicht.net). Oder über die App AdWorks2Go von der financeTec AG aus dem Appl-Store, mit der Sie auch jederzeit unterwegs ihre aktuellen Kursdaten einsehen können. Wenn Sie Ihrem Vermögen beim Wachsen zusehen möchten, dann kontaktieren Sie mich und Sie erhalten Ihre persönlichen Zugangsdaten.

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im März 2016 veröffentlicht.
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