Märchenstunde in der amerikanischen Finanzpolitik

Die amerikanische Notenbank ist mit den Mitteln ihrer Finanzpolitik bald am Ende und überlegt schon, kostenlos Geld zu verteilen. Da kommen kreative Ideen, wie die eines Ökonoms der US-amerikanischen Fondsgesellschaft Pimco, gerade recht. Harley Bassman erzählt ein modernes Märchen, wie man in Rumpelstilzchen-Manier die amerikanische Wirtschaft und Inflation ankurbeln könnte.

 

 

So wie Rumpelstilzchen der armen Müllerstochter dazu verhalf aus Stroh Gold zu spinnen, so könnte die US-Notenbank durch den Aufkauf der privaten Goldbestände viel Geld in die Wirtschaft pumpen. Damit könnte es die FED schaffen, mit mehr Inflation die Wirtschaft anzuschieben und damit das weltweite Überschuldungsproblem zu entschärfen.

 

Der Ankauf des Goldes würde zu einem weitaus höheren Preis erfolgen, als aktuell für Gold am Markt bezahlt wird. Die Inflationserwartungen und die tatsächliche Geldentwertung wären dann quasi die logische Fortsetzung des grimmschen Märchens. Diese Idee ist nicht ganz neu: So ein Gold-gegen-Cash-Programm gab es bereits 1933 und kurbelte damals mithilfe von Inflation die Wirtschaft an.  

 

Diese geldpolitische Maßnahme hätte den Vorteil, dass sie ohne den Mitspieler Bankensystem auskäme. Zudem entfallen die unschönen Nebeneffekte dauerhaft niedriger Zinsen: Aufgeblähte Vermögenspreise und Aktienmärkte, die Reiche noch reicher machen. 

 

Es gibt also viel zu tun für die Notenbanken, aber auch diese Herausforderung werden sie meistern. So lange die Phase der niedrigen Zinsen besteht, sind für Anleger weiterhin Sachwerte klar im Vorteil gegenüber Zinsanlagen. Und was den freien Job für Rumpelstilzchen bei der FED betrifft, so bleibt abzuwarten, ob er besetzt wird. 

 

 

 

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Dieser Blog wurde von Ruth Steinert im Juni 2016 veröffentlicht.
Dieser Blog wurde von Ruth Steinert im Juni 2016 veröffentlicht.

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