Münchner Immobilienmarkt: Preise der Superlative

Betrachtet man die Münchner Immobilienpreise, kann einem ganz schön schwindelig werden. In guter Lage ist ein schönes Einfamilienhaus derzeit nicht unter 1 Mio. € zu haben. Durchschnittlich muss man sogar 1,23 Mio. € für ein freistehendes Einfamilienhaus hinlegen – wenn überhaupt eines angeboten wird. Auch Eigentumswohnungen finden schnell einen neuen Besitzer.

Wer in München also Wohnraum zum Kaufen sucht, muss Glück haben und dann ganz schön tief in die Tasche greifen. So sind 2015 die Münchner Wohnungspreise nach Berechnungen des Handelsblattes um durchschnittlich 8,7 Prozent gestiegen und liegen jetzt bei einem Quadratmeterpreis von 6.400 €. Für Einfamilienhäuser ging es um 8,2 % nach oben auf 5.540 €.

Mehr Geld für weniger Wohnraum

 

Im vergangenen Jahr wurden Immobilien mit einem Volumen von 12,6 Mrd. € gehandelt. Das sind etwa 20 % mehr als im Vorjahr, obwohl weniger Objekte den Besitzer wechselten. Experten bezweifeln allerdings, dass es eine Immobilienblase geben wird. Momentan wird nicht auf Vorrat gebaut. Der Zustrom nach München hält weiter an: rein rechnerisch werden 11 700 Wohnungen pro Jahr gebraucht, tatsächlich gebaut werden aber nur rund 6 000. Das Potenzial ist also noch riesig.

Neben der Stadt München sind private Immobiliengesellschaften aktiv dabei, neuen Wohnraum zu schaffen, wie zum Beispiel auf dem ehemaligen Siemens-Gelände in Obersendling. Doch eigentlich fehlt Bauland und so steigen auch die Grundstückspreise enorm. Dass die Preise ihren Zenit überschritten haben, glauben Immobilienexperten allerdings nicht.

 

 

Die Preise werden wohl in den kommenden Jahren nicht mehr so stark steigen. Für Investoren lohnt sich ein Einstieg noch immer, da es durch die Niedrigzinspolitik keine renditeversprechenden Alternativen gibt. Vor allem im mittleren Segment werden die Preise noch zulegen. In schlechteren Lagen zu kaufen, in denen die Mieten noch niedrig sind, halte ich mittlerweile nicht mehr für sinnvoll. Lagen, die teuer sind, folgen anderen Regeln und daher ist ein Investment in diesem Segment ebenfalls nicht zu empfehlen.

 

 

Eigenheim als Altersvorsorge

Auch zur Eigennutzung und damit zum Aufbau einer Altersvorsorge eignen sich Immobilien in München noch immer. Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte ein gutes Einkommen haben und über eine solide Finanzierung verfügen: Das bedeutet, dass die Eigenkapitaldecke mindestens

 

25  % betragen sollte. Dann muss jeder für sich selbst abwägen, was besser ist: mieten oder kaufen? 

Am besten fertigt man eine Liste an, in denen alle Vor- und Nachteile eines Kaufes genau aufgelistet sind. Diese Liste lässt man am besten ein paar Tage liegen und schläft darüber. Schließlich gibt es viele Gründe, die auch gegen einen Kauf sprechen, wie zum Beispiel die Instandhaltungskosten des Objekts oder eine gewisse Gebundenheit an den Ort der Immobilie. Mit ein bisschen Abstand lässt es sich einfach besser entscheiden. Und wer weiß, vielleicht tut sich ja in der Zwischenzeit die Traumimmobilie auf.

 

 

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Juli 2016 veröffentlicht.
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