Geldanlagen in Zeiten von Niedrigzinsen: Umdenken für mehr Rendite

Ein Blick auf die aktuellen Zinsen ist für so machen Sparer frustrierend. Daran wird sich wohl auch in absehbarer Zeit nichts ändern: Umfragen zufolge werden die Leitzinsen bis 2025 bei unter einem Prozent bleiben. Das ist eine lange Zeit! Die Märkte können damit leben. Die Deutschen nicht. Daher müssen wir uns Gedanken machen, womit wir bei der Geldanlage Rendite machen können.

Bisherige Rezepte und sicherheitsorientiertes Denken helfen nicht mehr weiter. Die Depots werfen mit diesen Rezepten einfach zu wenig Rendite ab. Für mehr Ertrag müssen Anleger derzeit mehr Risiko und größere Schwankungen in Kauf nehmen. Daher ist es entscheidend, Risiko und Ertrag zu optimieren. Konnte man früher mit 20 Prozent Aktien und 80 Prozent Anleihen vier Prozent Rendite erwirtschaften, benötigt man heute ein Verhältnis von beinahe 60:40.

Mit mehr Risiko zu mehr Rendite

Während zehnjährige Bundesanleihen mittlerweile negative Renditen bringen, rentieren US-Unternehmensanleihen mit 3 Prozent und Bonds aus Schwellenländern mit 5 Prozent. Auch Aktien sind noch immer fair bewertet und versprechen eine gute Rendite.

 

In meiner täglichen Arbeit sehe ich, dass Depots mit einem höherem Chance-/Risikoverhältnis in der jetzigen Situation bessere Ergebnisse bringen. ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine gute Wahl um am allgemeinen „Reichtum“ zu partizipieren, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Die Papiere bringen einfach mehr Rendite als Festgeld oder zu sicherheitsorientiert aufgestellte Depots. Wer sehr auf Sicherheit bedacht ist, kann das Anlage-Risiko abmildern: Am besten mit einer guten Streuung im Depot und mit einer guten Portion Bargeld, dass als „Beruhigungspille“ wirkt.

Fazit: 

Anleger müssen sich neue Strategien für eine ordentliche Rendite überlegen. Das lässt sich nur mit größerem Schwankungen und höherem Risiko bewerkstelligen. Ich empfehle daher eine ETF-Vermögensverwaltung. Mit einer Anlage von 60 Prozent in Aktienfonds weist eine solche Strategie ein moderates Risiko aus und holt auch noch das letzte Quäntchen Ertrag raus.

Mehr zu den ETFs lesen Sie meinem Newsletter Vermögen aufbauen oder verwalten mit ETFs.

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im November 2016 veröffentlicht.
Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im November 2016 veröffentlicht.

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