Die Wirtschaft in Zeiten von Donald Trump

Mit der Amtseinführung von Donald Trump steuern wir in eine ungewisse wirtschaftliche Zukunft. Die Karten im Welthandel und in der politischen Vorherrschaft werden neu gemischt. Schaut man genau hin, kann sich der angekündigte Protektionismus der neuen US-amerikanischen Administration sogar positiv auf unsere Wirtschaft auswirken.

So kann sich abseits der Regierungen die Wirtschaft auf ein Netzwerk in den USA verlassen, das sich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Diese wirtschaftlichen Verbindungen lassen sich so schnell nicht kappen und wer über Jahrzehnte gute Geschäfte miteinander gemacht hat, wird das auch weiterhin tun.

Durch die vielen internationale Verstrickungen profitieren auch viele deutsche Unternehmen von amerikanischen Projekten. Setzt Trump seine angekündigten Infrastrukturprojekte um, so verdient der im Dax notierte Baustoffhersteller Heidelberg Cement an diesem Projekt mit. Dazu kommt, dass sich Qualität auszahlt und gern gekauft wird. Genau damit können deutsche Produkte punkten: Deutsche Qualität ist in den USA sehr beliebt – auch bei Donald Trump. Darauf möchte sicherlich so schnell niemand verzichten. Das wird sich auch nicht ändern, wenn Trumps „America first“ regiert.

Zeit zum Aufholen in der IT

Stellt der neue amerikanische Präsident tatsächlich die digitalen Projekte im Silicon Valley zugunsten der Industrie in den USA zurück, dann freut das die Informationstechnologie hierzulande. Deutschland bekommt so die Möglichkeit, den Abstand im Wissensvorsprung der Amerikaner etwas zu verkürzen und zur Aufholjagd anzusetzen. 

Auch weitere wirtschaftspolitische Entscheidungen des neuen Präsidenten können Deutschland nützen. Fährt er beispielsweise die Russland-Sanktionen zurück, wird auch die EU nachziehen müssen. Das bedeutet mehr Geschäft für die deutsche Wirtschaft. Die deutschen Kontakte nach Moskau sind nie abgerissen und können somit leicht wiederbelebt werden.

Neue weltwirtschaftliche Verknüpfungen

Vom Rückzug aus den globalen Handelsbeziehungen profitieren etliche Staaten, die das Vakuum schließen wollen – allen voran China. Doch auch die südamerikanischen Länder ergreifen die Chancen und gehen verstärkt aufeinander zu: Die Mercosur-Staaten nehmen nun die Verhandlungen mit der EU über ein Handelsabkommen wieder auf.

Und der Brexit? Da müssen wir uns auch keine großen Sorgen machen. Langfristig hat London mehr zu verlieren als die EU: Der britische Wohlstand könnte bei einem harten Brexit langfristig um bis zu zehn Prozent sinken, sagt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Das gibt Brüssel eine gute Verhandlungsposition. 


Fazit

Die Karten in der Weltwirtschaft werden neu gemischt. Die Abschottung der USA sorgt dafür, dass andere Staaten die Lücke schließen wollen und sich neue Handelsbeziehungen ergeben. Das belebt den Handel und kann sich schlussendlich positiv auf unsere Wirtschaft auswirken.


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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Januar 2017 veröffentlicht.
Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Januar 2017 veröffentlicht.

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