Mit grünen Anleihen Nachhaltigkeit ins Wirtschaftsleben bringen

Wir gehen mit dem Korb einkaufen, packen gerne Bio ein und lassen das Auto öfter mal stehen. Und unser Geld? Das landet häufig auf dem Sparbuch oder in soliden Anlagen, die meist nichts mit Umweltschutz zu tun haben. Doch es geht auch anders: Grüne Anleihen sind im Kommen. In diesem Jahr wird sich das Volumen von Green Bonds auf knapp 200 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.

 

 

Was vor zehn Jahren mit Schuldverschreibungen der Weltbank begann, ist heute eine gute Möglichkeit für Förderbanken, Geschäfts­banken, Unternehmen und seit Neustem auch von Staaten wie Polen und Frankreich, sich Geld von Anlegern zu leihen, um damit ökologische Projekte zu finanzieren. Das Geld wird dann zum Ausbau der Energieeffizienz von Unternehmen genutzt, geht in den Ausbau kommunaler umweltfreundlicher Transportsysteme oder unterstützt energiesparende Immobilien.

 

Nachhaltigkeitsanleihen oder Green Bonds – welche Papiere sind ökologischer?

In den Anleihebedingungen von Green Bonds steht genau, wofür das Geld der Anleger ausgegeben wird. Dies wird von einer unabhängigen Stelle geprüft und bestätigt. Wie sich das Investment entwickelt und ökologisch auswirkt, erfahren die Anleger in einem jährlichen Bericht.

 

Neben den Green Bonds gibt es noch Nachhaltigkeitsanleihen. Sie stammen von Unternehmen, die bestimmte nachhaltige Kriterien erfüllen. Das heißt, sie verzichten beispielsweise darauf, mit der Rüstungs­industrie oder anderen ethisch oder ökologisch zweifelhaften Branchen zusammen­zuarbeiten. Das Geld aus diesen Anleihen ist jedoch nicht zwingend an nachhaltige Projekte gebunden. 

 

Geld verleihen und Gutes tun

Mit Green Bonds kann jeder aktiv in die nachhaltige Zukunft unseres Planeten investieren. Anleihen – insbesondere von sicheren Staaten oder etablierten Unternehmen – sind in der Regel eine recht sichere Anlage und bringen eine Rendite von etwa 1,3 Prozent. Höhere Renditen mit einem größeren Risiko bekommt man für Bonds aus Schwellenländern, wie Marokko, Nigeria und Kenia, die gerade in den Startblöcken stehen. Bis zu neun Prozent Zinsen winken Anlegern, wenn sie in Green Bonds von Johannesburg-City oder der Provinz Rioja aus Spanien investieren – wenn in den sieben Jahren Laufzeit alles gut geht.

 

Grüne Anleihen werden durch das steigende Angebot auch für Fonds interessant. Es gibt bereits gemanagte Fonds und auch die ersten börsengehandelte Indexfonds (ETF) werden ausgegeben. Es gibt also bereits einige Möglichkeiten, den ökologischen Wandel durch die eigene Geldanlage mit voranzutreiben. Sprechen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne weiter.

 

 

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Juli 2017 veröffentlicht.
Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Juli 2017 veröffentlicht.

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