Bitcoin – die Währung der Zukunft?

Die virtuelle Währung Bitcoin macht gerade Schlagzeilen. Kein Wunder: Kursgewinne von bis zu 500 Prozent alleine in diesem Jahr und 3.500 Prozent seit 2013 lassen hellhörig werden. Da stellt sich die Frage, ob sich die sogenannte Kryptowährung als Investition für den Privatanleger lohnt.

 

Wie alles Virtuelle sind Kryptowährungen schwer greifbar. Bitcoin (Bit = kleinste Speichereinheit eines Computers + Coin = engl. Münze) ist eine digitale, dezentrale Währung, mit der man unabhängig von einem Übermittler, also einer Bank, Geld direkt von einer Person an die andere sendet.

 

Ermöglicht wird dieses System durch das sogenannte Block-Chain. Dabei vermieten Privatpersonen (Miner) die Rechenleistung ihres Computers gegen Bitcoins, um die einzelnen Geldtransfers anonym zu verifizieren und über sie Buch zu führen. Auf diese Weise fallen nur geringe Gebühren an. Der digitale Geldtransfer funktioniert sehr schnell und gilt als extrem sicher. Das macht Bitcoin attraktiv gegenüber herkömmlichen Banküberweisungen. 

Unabhängig und international verfügbar 

Bitcoins sind international verfügbar und unterliegen daher keinem Wechselkurs. Sie unterstehen auch keinem Staat, was sie vor Inflation schützt. Denn bei allen bisherigen Währungen kann jemand entscheiden, mehr Geld zu drucken, um damit staatliche Schulden zu verringern. Das ist bei Bitcoin anders: Deren Anzahl ist begrenzt, da jede Bitcoin einen bestimmten Code hat. Die maximal verfügbare Anzahl ist auf 21 Millionen Stück festgelegt. Zudem gilt: Je mehr Bitcoins im Umlauf sind, desto schwieriger wird es, neue herzustellen.

 

Dennoch unterliegt die Cyberwährung einem hohen Risiko, denn beim Handel unterliegen Bitcoins hohen Kursschwankungen. Das kann einerseits hohe Gewinne einbringen, wenn man zu günstigen Zeitpunkten ein- und verkauft, andererseits auch schnell zu einem hohen Verlust führen. Deshalb haben die großen Finanzinstitutionen bisher nur wenig Vertrauen in Bitcoins. Zudem besteht eine gewisse Deflationsgefahr, da Bitcoins durch die hohen Gewinnversprechen eher gesammelt und gehalten werden. Als aktiv genutzte Alltagswährung haben sie sich bisher nicht durchgesetzt.

Lohnt es sich in Bitcoin einzusteigen?

Bitcoin ist ohne Frage eine innovative Währung, die auf dem Papier einige Vorzüge aufweist. In der Praxis funktioniert sie bisher jedoch eher als Spekulationsobjekt, nicht als Währung. Die Investition in Bitcoins ist durch die großen Kursschwankungen riskant. Das macht sie für einen langfristigen Vermögensaufbau ungeeignet. Wer das Thema Bitcoins spannend findet, sollte mit einer kleineren entbehrlichen Summe einsteigen und sich mit dem Thema vertraut machen. Im Auge behalten sollte man Bitcoins auf jeden Fall, denn vom Potenzial her könnten sie durchaus eines Tages eine wichtige Rolle im internationalen Zahlungsverkehr einnehmen.

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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Oktober 2017 veröffentlicht.
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