Mit Smart Beta Fonds besser als der Markt sein

Findige Investmentexperten sind immer auf der Suche nach renditestarken Anlagemöglichkeiten. So halten sie nach Aktien Ausschau, die besser abschneiden als der Aktienmarkt. Gemessen wird diese Spanne mit dem so genannten Betafaktor. Legt der Dax um ein Prozent zu und ein Dax-Aktienfonds steigt parallel dazu um zwei Prozent, so beträgt sein Betafakor zwei. 

 

Während traditionelle ETFs (Exchange Traded Funds) einen Betafaktor von 1 anstreben, um den Markt fehlerfrei abzubilden, wollen aktiv gemanagte Fonds besser sein als der Markt. Mit diesem Mehrwert rechtfertigen gemanagte Fonds die zusätzlichen Kosten. Die Leistung wird mit der Kennzahl Alpha gemessen. Gelingt es dem Manager, den Markt zu schlagen, ist der Wert positiv. Gelingt es ihm nicht, ergibt sich ein negativer Alpha-Wert. 

Smart Beta vereint das Beste aus beiden Welten

 

Um das Beste aus beiden Systemen zu nutzen, gibt es das Smart Beta Konzept. Um diese ETFs günstig zu gestalten, wird auf aktive Manager verzichtet. Ihre Expertise wird durch bestimmte Kriterien ersetzt, die wissenschaftlichen Untersuchung zufolge langfristig mehr Ertrag bringen als der Gesamtmarkt. Solche Faktoren können Qualität, Größe, Dividendenrendite oder der Substanz-Wert sein. Das heißt, es wird in Unternehmen investiert, die bei Anlegern weniger gefragt sind, weil sie entweder sehr klein sind oder durch hohe Investitionskosten finanziell schlechter da stehen als andere, sich dadurch aber gut für die Zukunft positionieren.

 

Für einen traditionellen ETF wählen dann die Fondsgesellschaften anhand dieser Faktoren bestimmte Aktien aus, die sie dann entweder in einem Fonds zusammenfassen oder in einem Index-Fonds höher gewichten. So hofft man auch ohne aktiven Manager, Aktienindizes wie den S&P 500 oder den Dax zu schlagen.

Fazit:

Smart-Beta-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die einen alternativen, speziell gewichtigen Index nachbilden. Das können dividendenstarke, schwankungsarme oder unterbewertete Aktien sein. Ziel dieser Smart-Beta-ETFs ist es, mehr Rendite zu erzielen oder weniger Schwankung zu verzeichnen als ihr Standardindex. Dafür kosten sie etwas mehr als ein Standard-ETF. 

Wer selbst in einen Smart-Beta-ETF investieren möchte, sollte darauf achten, dass der Fonds über verschiedene Branchen gestreut ist und genügend Aktien enthält. 

 

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Was ist Smart Beta?
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Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Januar 2018 veröffentlicht.
Dieser Newsletter wurde von Ruth Steinert im Januar 2018 veröffentlicht.

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